Ein Überblick
Als Brillengläser bezeichnet man Linsen für Sehhilfen aus Glas oder Kunststoff. Sie werden von der Optischen Industrie hergestellt.
In der Regel ordert der Optiker die Brillengläser mittels Datenfernübertragung bei seinen Glaslieferanten. Die gelieferten Gläser sind nach einigen Tagen in einer runden Form eingetroffen. Da die ausgesuchte Brillenfassung individuelle Maße besitzt, muß nun das Brillenglas in die passende Form geschliffen werden.
Man unterscheidet so genannte Plusgläser oder Minusgläser (sphärische Gläser). Mit Plusgläsern wird Hyperopie (Übersichtigkeit, Weitsichtigkeit) korrigiert, da das Auge eines Hyperopen einen zu geringen Brechwert besitzt.
Mit Minusgläser wird Myopie (Kurzsichtigkeit) korrigiert, da in diesem Fall das Auge einen zu hohen Brechwert besitzt.
Außerdem gibt es kombinierte Mehrstärkengläser, um alterssichtige Fehlsichtige (Alterssichtig = Presbyopie) zu korrigieren. Dabei ist ein zusätzliches Plusglas im unteren Teil des Brillenglases eingelassen. Sind die Übergänge nicht sichtbar, spricht man von Gleitsichtglas.
Zylindergläser werden in der Augenoptik bei der Korrektur des Astigmatismus eingesetzt, es sind keine sphärischen Gläser. Ein korrigierendes astigmatisches Brillenglas ist eine Kombination aus einem Zylinderglas plus Sphäre (sphärisches Glas), sogenannte torische Gläser.
Brillengläser: Einstärkengläser, Bifokalgläser, Trifokalgläser, Gleitsichtgläser, Mehrstärkengläser, Kunststoffgläser, Mineralgläser, hochbrechende Brillengläser, CR39, Asphärisches Glas, Entspiegelung, Sonnenschutz, Tönung, Filter, Kontraststeigernde Gläser, Phototrope Gläser, Zweistärkengläser, Hartschicht, Clean-Effekt-Schicht...
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